#wie du in 7 Schritten dein Leben verändern kannst!

 

 

 

 

Wenn du es träumen kannst, kannst du es tun!

 

Walt Disney

Wir alle haben Träume... und wünschen uns eine bestimmte Lebensqualität.  Als Kind wolltest du vielleicht Astronaut, Krankenschwester oder Feuerwehrmann werden. Nun bist du erwachsen… Arbeitest du bereits an deinen Träumen, hast du dir bereits Träume verwirklicht? Oder läuft es in deinem Leben gerade nicht so wie du dir das vorgestellt hast? Du weisst eigentlich du müsstest etwas verändern, aber kommst nicht ins handeln?

 

Viele Menschen sehen Veränderungen mit Angst entgegen, weil sie einerseits nicht daran glauben, dass die Veränderung lange anhalten wird oder andererseits weil die Schmerzgrenze noch nicht erreicht ist. Das beste Beispiel sind die Silvester- Neujahrs-Vorsätze. Jeder von uns hat bereits kurzfristig Dinge in seinem Leben verändert, jedoch am Ende ein Gefühl der Ernüchterung und Enttäuschung erlebt. Doch warum schaffen es einige Menschen Aspekte in ihrem Leben nachhaltig zu verändern und andere Menschen hingegen scheitern immer wieder?

 

Dem möchte ich diese Woche nachgehen und dir zeigen, wie du dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Nachdem du die nachfolgenden Schritte gelesen und verstanden hast, möchte ich dich auffordern, einen Aspekt in deinem Leben auszuwählen, den du auf der Stelle ändern möchtest. Sei mutig und folge dabei jedem Schritt, den du gleich kennenlernen wirst. 

 

 

#1. Mach dir bewusst, was du wirklich erreichen möchtest und was dich davon abhält dein Ziel jetzt zu verwirklichen!

Weisst du, was du wirklich willst? Bestimmt kannst du auf Anhieb 10 Dinge aufzählen, die du nicht willst. Dabei erreichen wir im Leben genau das, worauf wir uns konzentrieren. Wenn du nun deine Aufmerksamkeit auf unliebsame Umstände richtest, werden genau diese eintreten. 

 

Kennst du das Phänomen, dass wenn du dich für ein bestimmtes Modell Auto entschieden hast, du plötzlich fast nur noch dieses Modell Auto herumfahren siehst? Diese Autos sind schon vorher herumgefahren - du hast es einfach nicht bemerkt, weil sie für dich im Moment keine Bedeutung hatten. 

 

Worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, dorthin fliesst auch deine Energie. Darum ist der erste Schritt zur Veränderung, dir bewusst zu machen, was du wirklich willst. Damit hast du ein Ziel vor Augen, das du ansteuern kannst. Hier gilt je genauer du das Ziel definierst, desto mehr Klarheit und Kraft gewinnst du dabei. 

 

Dafür kannst du dir ein Visionboard erstellen. Sammle hierfür Bilder von deinen Träumen, Zielen und Wünschen und klebe sie als eine Collage auf ein grosses Blatt Papier. Hänge nun dein Visionboard dort auf wo du jeden Tag dran vorbei läufst. Dein Visionboard wird dich dann täglich an deine Träume, Ziele und Wünsche erinnern, damit du an ihnen arbeitest. 

 

 

#2. Nutze deinen Veränderungswillen und baue inneren Druck auf

Die meisten Menschen wissen, dass es ihnen mit dem Veränderungswunsch, ernst ist. Und doch können sie sich nicht dazu aufraffen, ihr Vorhaben sofort in die Tat umzusetzen. Veränderung ist jedoch keine Frage der individuellen Fähigkeiten, sondern vielmehr der Motivation! Das Problem liegt darin, dass Veränderungen oft ein „Sollte“ und kein absolutes „Muss“ sind. 

 

Wir sind nur dann imstande, eine sofortige Veränderung herbeizuführen, wenn sie uns so dringlich erscheint, dass wir uns schon fast zur Veränderung gezwungen fühlen. Überleg dir welchen Preis du dafür bezahlst, wenn du an deinem alten Verhaltensmuster festhaltest und was für eine Bereicherung du bekommst wenn du deine alten Verhaltensmuster jetzt aufgibst. Bist du bereit den Preis weiterhin zu bezahlen?

 

Andererseits haben wir Angst vor einer Veränderung und fragen uns was bringt uns die Veränderung? Wir verbinden mit der Veränderung Schmerz wie auch Freude. Wenn du einen Aspekt in deinem Leben nachhaltig verändern möchtest, gibt es nur eine wirksame Möglichkeit: du musst enorm grosse Nachteile mit deiner alten Verhaltensweise und unglaubliche Vorteile/Freude mit einer neuen Verhaltensweise verknüpfen.

 

Der zweite Schritt besteht darin, mental negative Gefühle mit dem alten Verhaltensmuster aufzubauen, um nicht länger daran festzuhalten. Verknüpfe dann mental mehr Vorteile/Freude mit dem neuen Verhaltensmuster. Stelle dir dafür z.B. mit dem neuen Verhaltensmuster positiv verknüpfte Fragen: wie sähe mein Selbstwertgefühl aus? Welche Ziele könnte ich noch erreichen, wenn ich mich heute tatsächlich ändere? 


 

#3. Unterbrich das einengende Muster!

Das Problem besteht darin, dass die meisten Menschen zwar neue Ergebnisse erzielen wollen, aber in den alten Denk- und Verhaltensmuster verharren. Um immer wieder bestimmte Gefühle zu erleben, entwickelst du in der Kindheit unbewusst innere Überzeugungen. Mit diesem Denkmuster, konzentrierst du dich dann immer wieder auf die gleichen Vorstellungen und Ideen. 

 

Unterbrich diese Denk- und Verhaltensmuster sobald du sie beobachtest. Lege dir neue, positive innere Überzeugungen zu, die dich deinen Träumen und Zielen näher bringen. Bestimmt hast du schon einmal eine Fliege beobachtet die zwanghaft immer wieder gegen die Fensterscheibe geflogen ist, dabei wäre nur 5 cm neben an das Fenster zur Freiheit geöffnet... Sei nicht diese Fliege und ändere deine Denk- und Verhaltensmuster. 

 

Sobald du nun feststellst, dass du wieder nach deinem alten Denk- und Verhaltensmuster handelst, unterbrich es indem du dir innerlich z. B. STOPP sagst, dich umdrehst, dich mit einer anderen Aktivität ablenkst - sofern möglich. Finde hier eine für dich passende Strategie um deine alten Muster zu durchbrechen und fang an, deine neuen Muster zu denken bzw. leben. 

 

 

 #4. Entwickle eine neue, kraftvolle Alternative!

Unsere alten Denk- und Verhaltensmuster sind darauf programmiert Schmerz zu vermeiden und Freude zu gewinnen. Da du nun deine alten Muster durchbrochen hast, gilt es diese mit neuen, positiven Alternativen zu füllen, die dir die gleichen angenehmen Gefühle, ohne die negativen Nebenwirkungen, vermitteln.

 

Dass bedeutet z.B. wenn du Rauchen mit angenehmen Gefühlen wie Geselligkeit verknüpft hast, verknüpfe dieses Gefühl der Geselligkeit mit einem alternativen Denk- und Verhaltensmuster. Finde neue, noch wirksamere Möglichkeiten als Rauchen, um dir Freude (in diesem Fall die Geselligkeit) zu verschaffen. Lege dir z.B. ein neues Hobby zu oder was auch immer dir hilft um dein Gefühl von Geselligkeit zu erfüllen. 

 

Wenn du deine alten Muster nur genug unterbrichst, sucht dein Gehirn automatisch nach einem Ersatz, um die gewünschten Empfindungen in uns auszulösen. Bestes Beispiel hierfür ist jemand, der mit dem Rauchen aufhört und es mit dem Essen kompensiert. Wähle also deine neuen Ersatzhandlungen selber und konzentriere dich bewusst auf deine neuen Verhaltensweisen oder Gefühle. 

 

 

#5. Konditioniere das neue Muster, bis es dauerhaft ist!

Im Krafttraining entstehen Muskeln auch nicht über Nacht, daher darfst du dich immer wieder auf die neue Denk- oder Verhaltensweise konditionieren. Die einfachste Methode, sich auf etwas zu konditionieren, besteht darin, ein Denk- oder Verhaltensmuster ständig zu wiederholen, bis eine neurologische Bahn in deinem Gehirn entstanden ist.

 

Nun gilt es einen Plan zu entwickeln um dein neues Denk- oder Verhaltensmuster positiv zu verstärken. Wie kannst du dich selbst für den Erfolg belohnen? Warte damit nicht bis du z.B. ein Jahr auf Zigaretten verzichtet hast, ein Tag ohne Nikotin reicht vollkommen aus. Es kommt dabei auf den richtigen Zeitpunkt an. Wenn ein Fussballspieler einen perfekten Pass schiesst und der Trainer ruft „Super“, bewirkt das unmittelbare Lob so viel mehr, als wenn es kurze Zeit später in den Umkleidekabine ausgesprochen werden würde.

 

Daher setze dir eine Reihe kurzfristiger Ziele und bei jedem Meilenstein, den du erreichst, belohnst du dich selbst. Auf diese Weise verknüpft dein Nervensystem grosse Freude mit der Veränderung. Mit dieser Konditionierung wird deine Veränderung dauerhaft in deinem Gehirn abgespeichert und du kannst dich an deinem neuen Denk- oder Verhaltensmuster erfreuen.

 

 

#6. Probiere es aus und Vertrauen dem Prozess!

Ok! Du hast bis jetzt beschlossen, ein bestimmtes Gefühls-, Denk- oder Verhaltensmuster zu ändern; inneren Druck aufgebaut um dein Vorhaben auszuführen; das alte Muster durchbrochen; ein neue, kraftvolle Alternative gefunden und dich nachhaltig darauf konditioniert, indem du dich selber belohnt hast.

 

Das wichtigste ist nun, dass du unbedingt ins Handeln kommst. Du wirst dir kein Selbstvertrauen im stillen Kämmerlein aufbauen können und dann die Dinge machen. Sondern nur wenn du Dinge machst, wirst du durch die Erfahrungen dein Selbstvertrauen aufbauen. Nur durch das TUN kommt das Selbstvertrauen - nicht umgekehrt! Du wirst sehen mit dem Machen, kommt immer mehr Mut und Freude.

 

Daher sei mutig und trau dich den nötigen Schritt zu machen. Step by step und feire deine Erfolge! Erkenne deinen Fortschritt an und sei stolz auf dich und was du bereits geschafft hast! 


  

Diese 6-Schritte Anleitung zur Veränderung lassen sich in allen Lebensbereichen anwenden: bei Herausforderungen in privaten Beziehungen oder bei Problemen  im beruflichen Bereich. Angenommen, du machst dir zu viel Sorgen um Dinge, auf die du keinen Einfluss hast. Wie kannst du diese lähmende Situation mit Hilfe dieser Schritte ändern?

 

1. Frag dich: „Was möchte ich tun, anstatt mir Sorgen zu machen?“

 

2. Baue dir inneren Druck auf und mach dir bewusst, wie diese Sorgen dein Leben einschränken. Mal dir aus wie die Sorgen dein Potential einschränken, so dass du nicht länger bereit bist, diesen Preis zu zahlen. Stell dir vor wie viel Spass du haben kannst, wenn du dich von dieser Last der Sorgen befreist.

 

3. Unterbrich das Muster! Jedes Mal wenn du dir Sorgen machst, kannst du völlig etwas Verrücktes tun wie Singen, hüpfen oder was immer dir in den Sinn kommt J Sei kreativ!

 

4. Entwickle eine neue konstruktive Alternative. Überleg dir was du sonst für Möglichkeiten hast. Vielleicht hast du Lust zu joggen und während des Laufs denkst du dir neue Lösungen aus.

 

5. Konditioniere das neue Muster. Mal dir gedanklich aus wie du immer wieder Erfolg damit haben wirst und belohne dich jedes Mal sobald du das neue Muster umgesetzt hast.

 

6. Go for it! Mach dein Ding und bleib dran, immer wieder.

 

 

Solltest du merken, dass deine Veränderung nicht dauerhaft anhält, wiederhole die Schritte wieder und geh tiefer rein. Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung. 

 

change your mind, 

Deine Sarah

 

 

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