#wie du in 6 Schritten dein Selbstbewusstsein steigerst!

 

 „Wenn wir an unsere Stärke glauben, so werden wir täglich stärker.“

 

Mahatma Gandhi

 

Du bist einzigartig und genau richtig wie Du bist. Aber so recht glaubst Du es nicht? Du fühlst Dich viel zu entmutigt oder zu klein um den hohen Anforderungen gewachsen zu sein. Und Du glaubst oft nur noch Deinem inneren Kritiker. Dennoch ist es so: Du bist einzigartig und genau richtig so wie Du bist. 

 

Niemand hat Deine Talente. Deine Möglichkeiten. Deine Ideen. Das dumme ist nur, dass Du das wahrscheinlich gar nicht weisst. Denn um Deine Fähigkeiten und Talente auszuleben, brauchst Du etwas Selbstbewusstsein und -vertrauen.

 

Daher zeige ich Dir hier wie du in 6 Schritten dein Selbstbewusstsein steigerst.

1. Werde Dir selbst-bewusst

Wenn Du selbstbewusst bist, weisst Du, wer Du bist. Du kennst Deine Sehnsüchte und Deine Ziele. Du weisst, was Dich glücklich macht und was Dich traurig macht, was Du gerne meidest und wovor Du Dich fürchtest, was Du magst oder eher ablehnst. Du kennst Deine Stärken, aber auch Deine Schwächen. Du kennst Dich also sehr genau und bist Deiner selbst-bewusst. 

 

Dein Selbstbewusstsein ist nich einfach so entstanden. Ob Du ein starkes Selbstbewusstsein hast oder eher scheu und unsicher bist, sind durch Deine Erfahrungen in der Vergangenheit gewachsen. Unser Umfeld und die daraus entstandenen Erfahrungen, Meinungen über Dich, Lob und Anerkennung haben viel zu Deinem heutigen Selbstbewusstsein beigetragen. Je nachdem, ob man Dich gefördert und ermutigt hat oder eher gebremst und kleingehalten, konnte sich Dein Selbstbewusstsein selbstsicher und gestärkt entwickeln oder Du wurdest eher zaghaft und scheu. 

 

Das gute daran ist: Was auch immer Du in der Vergangenheit erfahren hast - es muss nicht für immer so bleiben! Denn wenn Du Dir Dein Selbstbewusstsein durch Deine Erfahrungen gebildet hast, dann kannst Du jederzeit - auch heute noch - ein neues, anderes Selbstbewusstsein erschaffen.

 

 

action steps

Mach eine Liste und gehe folgenden Fragen nach - sowohl privat als auch beruflich - und notiere Dir die Antworten:

  • Was sind meine Stärken, was sind meine Schwächen?
  • Was für Erfolge habe ich gehabt, was für Misserfolge gab es?

2. Wie denkst Du über Dich?

Unser Gehirn ist im Prinzip faul. Es will Orientierung, Kontrolle und stabile Ordnungsmuster. Daher bewertet und speichert unser Gehirn Erlebnisse und Erfahrungen in Deinem Unterbewusstsein ab. Dein Unterbewusstsein funktioniert wie eine Art Datenbank, auf die Du automatisch und oft unbewusst zurückgreifst, wenn Du Dinge bewertest und auf neue Situationen reagierst.  

 

In Dir wirken viele Überzeugungen und Bewertungen, die Du vor langer Zeit übernommen hast und die weder wahr sein müssen noch heute für Dich Gültigkeit besitzen müssen. Welche Meinung hast Du also von Dir? Aus der Summe Deiner Erfahrungen entsteht Dein heutiges Selbstbild. 

 

All Deine Überzeugungen, die Du bisher über Dich gebildet hast, erscheinen in Deinen täglichen Selbstgesprächen. Kennst Du Deine Selbstgespräche, die sich nur um eines drehen: Dich zu bewerten? Meist schneidest Du dabei nicht gut ab, oder? 

 

 

action steps

Erstelle eine Liste und schreib nun alle Meinungen auf, die Du über Dich hast. Sei sehr ehrlich! Notiere alles, was Du über dich denkst und welche Überzeugungen Du über Dich gebildet hast. Wie siehst Du Dich? Welche Selbstgespräche führst Du?

 

Beschäftige Dich vor dem Schlafengehen noch mal mit Deinem Selbstbild. Welche Ansichten gefallen Dir, tun Dir gut? Welche würdest Du am liebsten ablegen?

3. Die Macht der positiven Gedanken

Viele Menschen unterschätzen den Einfluss von negativen Gedanken gerne. Wir haben uns im Alltag bereits so daran gewöhnt eher negativ als positiv zu denken. Du findest sie in Deinen Selbstgesprächen, in der Art, wie Du Dich selbst und andere beurteilst. Du spürst danach wie negative Gedanken Dich hemmen und/oder blockieren. Du fühlst Dich durch sie wütend, ohnmächtig, klein und hilflos - manchmal sogar ausgeliefert. 

 

Diese Negativität verhindert weiter auch, dass Du neue Dinge wagst oder Dich auf andere Menschen einlässt. Vor allem verhindern Deine negativen Gedanken, dass Du Dich auf Dich selbst einlässt und Dir neue Dinge zutraust. Du bist dann zu Deinem grössten Kritiker geworden und machst Dich in Deinen Selbstgesprächen fertig. „Das schaffe ich nicht. Mich mag ja doch keiner. Alle anderen sind besser. Ich bin dumm.“

 

Mit Sicherheit kommen Dir der eine oder andere Satz bekannt vor und wahrscheinlich kennst du noch viele andere. Diese Sätze sind wie Befehle für unser Gehirn. Dabei spielt es keine Rolle ob Du sie bewusst oder unbewusst denkst. Es sind Gewohnheiten geworden, die automatisch ablaufen. Sieh Dir einfach mal an, in welcher Welt Du gerade lebst. Dies ist das Resultat Deiner bisherigen Gedanken. All diese negativen Gedanken nagen so lange an unserem Selbstvertrauen, bis wir keines mehr haben. 

 

Mit der gleichen Kraft kannst Du jedoch auch ein positives Bild über Dich entstehen lassen. Positive Gedanken wirken nämlich genau auf Dich, nur diesmal nicht mit einer hemmenden, sondern mit einer fördernden Wirkung. Wenn Du gezielt positive Gedanken aufbaust, wächst Deine Selbstachtung wieder und Du gewinnst an Selbstvertrauen. Du beginnst neue, unbekannte Dinge zu wagen und traust Dir wesentlich mehr zu. Du fühlst Dich ausgeglichener, kraftvoller, offener und zufriedener. 

 

 

action steps

Nimm aktiv am Leben teil, freue Dich über kleine Dinge. Das Leben ist 10% von dem, was Dir widerfährt und 90%, wie Du darauf reagierst. 

4. Übernimm Verantwortung für dein Leben

Wenn Du weiterhin nur das tust, was Du bisher getan hast, wirst Du weiterhin nur das erleben, was Du bisher erlebt hast.

 

Dein Leben verläuft oft in wiederkehrenden Erlebnismustern. Du tust also immer und immer wieder die gleichen Dinge. Das ist einerseits ganz nützlich, da Du über vieles nicht mehr nachzudenken brauchst. Sie laufen so selbständig ab, dass Du Dich währenddessen gedanklich mit anderen Dingen beschäftigen kannst - Zähneputzen, Duschen, Autofahren oder bei der Hausarbeit. 

 

Viele Menschen haben Angst vor Veränderung: wenn das Leben, wie Du es kennst, vielleicht nicht so toll ist - ist ist doch immerhin Dein Leben! Es ist Dir vertraut und gibt Dir Sicherheit. Wenn Du Veränderungen einleitest, gehen Deine Sicherheiten unter Umständen verloren. Für Dich kann das bedeuten, dass Du Dich ein Leben lang an Begrenzungen und Fehlannahmen über das Leben orientierst und Du nimmst Dir die Möglichkeit, etwas Neues zu erleben. Je weniger Neues Du tust, desto kleiner wird Dein Selbstbewusstsein. 

 

Von Zeit zu Zeit etwas Neues, Anderes Ungewohntes zu tun verhilft Dir zurück zu mehr Selbstbewusstsein. Du vertraust plötzlich wieder darauf, unbekannten Situationen gewachsen zu sein. Du fühlst Dich freier, unabhängiger. Du bist Gestalter Deines Lebens. Fang an und übernimm die Verantwortung für Dein Leben.

 

 

action steps

Erstelle Dir eine Liste mit all den Dingen die Du Tag für Tag wiederholst. Schreibe einfach auf was Dir in den Sinn kommt - einfach alles. Wo gehst Du einkaufen? In welchen Restaurants gehst Du immer essen? Welchen Weg gehst Du zur Arbeit? Wie verbringst Du Deine Abende/Wochenenden?

 

Schnapp Dir ein weiteres Blatt Papier und nimm Dir Punkte aus der oben erstellen Liste heraus, die Dir leichtfallen zu verändern. Vielleicht ein neuer, unbekannter Weg zur Arbeit? Eine andere Schlafenszeit oder ein Abendritual? Das Wochenende anders zu verbringen als gewohnt?

5. Verlasse deine Komfortzone

Was Du schon immer so gemacht oder gedacht hast, ist fest in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert. Neues Denken und Handeln kostet viel Energie und weckt Ängste und Wiederstände. Du kannst jedoch Deinem Denken eine neue Richtung geben. Je nachdem, welche Sichtweise Du für Dein Leben wählst, wird sich Dein Selbstbewusstsein in die eine oder in die andere Richtung entwickeln.

 

Ein starkes Selbstbewusstsein entwickelst Du wenn Du Angst vor etwas hast, in Situationen die neu oder ungewohnt für Dich sind. Sei mutig und wage den Schritt in diese Situationen. Genau in den Situationen vor denen Du Dich fürchtest, liegt Dein grösstes Wachstumspotential. Du wirst neue Erfahrungen machen, Dinge erkennen die Du gut gemacht hast und auch Dinge die Du das nächste Mal anders machen kannst. 

 

Das heisst: stell Dich Deiner Angst. Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas und das ist auch ganz normal so. Früher war diese Angst nützlich um nicht von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden - heute, nun ja, ist diese Angst unbegründet. Die Frage ist dann also nicht, ob Du überhaupt Angst hast, sondern wie Du mit dieser Angst umgehst!

 

 

action steps

Beantworte Dir dazu die Fragen: Was ist das Schlimmste was Dir passieren kann? Kannst Du damit leben? Wenn ja, verlasse Deine Komfortzone. Wenn nein, verlasse sie trotzdem. 

 

Schreibe dir die Situationen auf, in denen Du Deine Komfortzone verlassen hast. Wie hast Du Dich danach gefühlt? Was hast Du daraus gelernt? In ein paar Wochen wächst nicht nur die Liste, sondern auch Dein Selbstbewusstsein. Und wenn Du mal einen schlechten Tag hast und an Dir zweifelst, kannst Du die Liste nehmen und Deine Entwicklung würdigen. 

6. Betrachte deine Entwicklung als eine Reise

Selbstbewusst wirst Du nicht über Nacht und Du kannst Selbstbewusstsein nirgends kaufen. Wenn Du Veränderung in Deinem Leben möchtest, hoffst Du dann, dass etwas Aussergewöhnliches passieren wird, ein Ereignis, das Dich voranbringt. Das wird nicht passieren. Das Geheimnis liegt in der Regelmässigkeit und die Zeit, die Du für diese Entwicklung einsetzst. 

 

Stelle nicht zu hohe Ansprüche an Dich und verzweifle nicht, sollte etwas nicht so klappen, wie Du es vorgesehen hast, denn: Leben ist 10% von dem, was Dir widerfährt und 90%, wie Du darauf reagierst.

 

Mein Tipp: sieh die Entwicklung Deines Selbstbewusstseins als eine Reise an, die Du täglich gehst. Gehe kleine Schritte in Deinem eigenen Tempo und würdige diese. Sei locker und neugierig. 

 

 

action steps

Triff Dich mit Menschen, die ähnliche Ziele bereits erreicht haben und hör Dir deren Erfahrungen und Tipps an. Lies Bücher oder meinen mind-blog :-) Die Beschäftigung mit Deinen Zielen bringt Dich diesen Zielen näher! 

 

Was tust Du, um Deinem Ziel einen Schritt näher zu kommen? Was hast Du heute getan? Was wirst Du morgen tun?

7. Übung für mehr Selbstbewusstsein

Stell dich vor den Spiegel und lächle. Versuche dein Lächeln zu variieren, angefangen von einem ganz leichten Lächeln bis hin zu einem richtig breiten Lächeln. Beobachte wie es sich anfühlt, wenn du leicht und wenn du stärker lächelst. 

 

Es wird dir vielleicht nicht einfach fallen, aber Übung macht den Meister. Mach diese Übung so lange, bis du auswendig weisst, wie du dabei aussiehst und es dir nicht mehr unangenehm ist in den Spiegel zu lächeln.

 

Welches Gefühl löst dein Lächeln in dir aus? Welches Gefühl könnte (d)ein Lächeln beim Gegenüber auslösen? Schreib es Dir auf!

 

Übe nun jeden Menschen der dir im Vorbeigehen begegnet anzuschauen und ihn freundlich anzulächeln – mehr nicht.

 

Welches Gefühl löst dein Lächeln beim Gegenüber aus? Welches Gefühl löst es bei dir aus? Schreibe es hier auf!

 

 

Mit diesen Übungen kannst du dein Lächeln in jeder Situation gezielt einsetzen. Ein Lächeln dient als Eintrittskarte in ein Gespräch, dass du beginnen möchtest oder einfach als freundliche und unverbindliche Geste, durch die du dich besser fühlst und die anderen erfreust. Dies steigert dein Selbstbewusstsein.

 

Du bist einzigartig und genau richtig wie Du bist. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung wirst Du erleben wie Dein Selbstbewusstsein stetig wächst, bis Du freudig bereit bist, Deine Einzigartigkeit in die Welt hinauszubringen. Ich hoffe Du konntest hier einiges mitnehmen und hattest ein paar Selbsterkenntnisse, die Dich weiterbringen. 

 

 

 

 

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Viel Erfolg & change your mind!

Deine Sarah


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